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Achtung, Nachbarn

Achtung, Nachbarn

„Die Familie Schäfer wohnt jetzt schon seit vier Jahren in der Nummer 25. Haben damals erst einmal eine Party für die halbe Straße gemacht. Housewarming oder so. Kaffee, Kuchen, Bier und abends grillen. Er arbeitet bei einer Versicherung und sie kümmert sich um die Kinder, Haushalt und so. Ganz klassisch eben. Und dann bastelt sie noch, macht so Deko-Sachen. Die verkauft sie entweder auf dem Flohmarkt oder sie verschenkt sie in der Nachbarschaft. Meist mit Flyern gegen die neue Flüchtlingsunterkunft. Von mir aus können die Schäfers auch wieder abhauen.“

Achtung, Nachbarn

„Wohnen eigentlich schon ewig in der 2a … Wahrscheinlich sind die auch am längsten hier in der Straße. Die beiden Großen sind schon aus dem Haus, der Jüngste macht eine Ausbildung. Man bekommt nicht viel mit von den Klingmanns, die leben total zurückgezogen. Die Gardinen sind auch immer zu, nicht mal Blumen haben die im Fenster. Irgendwie sieht das immer so dunkel bei denen aus … und auch ein bisschen schedderig. Aber was klasse ist: Alle helfen! Die einen kaufen ein, die anderen regeln alles mit der Krankenkasse. Oder kochen. Bis Frau Klingmann von der Reha wiederkommt. Vielleicht auch noch danach – mal sehen …“.

Foto: Tim Toppik, Jala / beide Photocase.de

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